Jul 132006
 

Die kürzlich gefundene Kernel-Schwachstelle CVE-2006-2451 der Kernel >2.6.13 und <2.6.16.24 und <2.6.17.4, wodurch ein entfernter Angreifer root-Privilegien erhalten kann, wurde am prominenten Beispiel des Debian Entwicklungsservers Gluck demonstriert. Dank der schnellen Reaktion der Administratoren wurde nur /bin/ping komprimitiert. Sonst wurden noch keine veränderten Daten/Packete oder Programme entdeckt. Das zeigt wieder einmal, dass man als Administrator gut dran tut seine Kernelversionen aktuell zu halten und die Maschinen genau zu überwachen.

Quelle: debian.org: Debian Server restored after Compromise

Update – 7. August 2006: Für alle, welche noch einen der betroffenen Kernel auf einem produktiven System einsetzen, der Standardkernel (2.6.8) von Debian Sarge ist übrigens nicht betroffen, gibt es ein Workaround: Mitigating against recent GNU/Linux kernel bugs

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