Aug 072006
 

Heute hatte Steve Jobs seinen grossen Auftritt an der alljährlichen Apple Worldwide Developers Conference (WWDC 2006). Dabei wurde der Nachfolger des Apple Flaggschiffs PowerMac, der Mac Pro vorgestellt. Ab CHF 3599.- gibt es eine Dual Intel Xeon 2.66 GHz “Woodcrest” (neue Core Architektur!) Workstation mit 1GB DDR2-667MHz Arbeitsspeicher und einer Nvidia Geforce 7300 GT Grafikkarte. Ebenfalls vorgestellt wurden einige Details zum Mac OS X 10.5 Leopard, welches im Frühjahr 2007 ausgeliefert werden soll. So gibt es neu beispielsweise einen automatischen Backup-Mechanismus “Time Machine”, eine virtuelle Desktop-Verwaltung “Spaces” sowie diverse Updates zu bereits bekannten Apple Programmen wie Mail, iChat, Dashboard, Photo Booth, Front Row und Spotlight.

Ich bin ja eigentlich schon ein OS X Fan, seit ich mein erstes Apple iBook gekauft habe und mit jeder neuen Version von OS X, werde ich überzeugter. Microsoft versucht durch Biegen und Brechen ein völlig neues Betriebssystemgefühl zu kreieren. Doch leider haben sie sich zünftig übernommen (computerbase.de: Microsoft gibt Fehler bei Vista-Entwicklung zu). Apple dagegen schafft durch konstante Evaluation, Entwicklung und Verbesserungen das optimale System für alle normalen Computeranwender. Wann merken die das endlich?

Quelle: mactechnews.de: WWDC 2006 Live Ticker

Update – 9. August 2006: Nun ist auch die Keynote der WWDC 2006 online. Anklicken und Zurücklehnen… Auch Apple macht sich übrigens recht ausdrücklich lustig über Windows Vista. Das darf man nicht verpassen!

Jun 242006
 

Vor einiger Zeit habe ich berichtet, wie man ohne Windows Media Player die neusten .wmv Codecs installiert (Apple OS X und Windows Media Files). Wenn man aber versucht die Windows Media Components auf einem Intel Mac einzurichten, meldet der Installer, dass diese nicht unter dem x86 OS X laufen. Eine kompatible Version ist zwar angekündigt, aber noch nicht erhältlich. Genau hier kommt jetzt Rosetta ins Spiel. Dabei handelt es sich um einen im Apple OS X integrierten Binary Translator, welcher ermöglicht, Programme welche für die PowerPC Architektur kompiliert wurden, auch auf Intel Macs laufen zu lassen. In unserem Fall wenden wir ihn auf den Installer an, welcher das “Flip4Mac WMV.mpkg” installiert. d.h. Rechtsklick auf /Applications/Utilities/Installer. Dann auf “Get Info” und dort “Open with Rosetta”. Danach können wir die Windows Media Components wie gewohnt installieren. Nun muss man natürlich auch noch den QuickTime Player unter Rosetta laufen lassen und kann dann sämtliche Windows Media Files auch auf seinem Intel Mac geniessen.

Quelle: OSNews.org: How to Get Your Intel Mac to Play WMV Files

Update – 7. August 2006: Mittlerweile ist die Version 2.1 der Windows Media Components for Quicktime herausgekommen, welche auch nativ unter Intel Macs funktioniert: Flip4Mac WMV 2.1